Archiv für die Kategorie ‘VCO – Berliner Volleyballjugend’

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Erfolgreicher Abgang

März 23, 2009

VCO Junioren verabschieden sich mit einem klaren 3:0 Erfolg aus der Bundesliga (25:15,25:14,25:19) Das Ergebnis nach nur 58 Minuten Spielzeit spricht klare Worte. Im letzten Saisonspiel der Jungs vom Zurich Team VCO Berlin ging es gegen den Tabellen- letzten, den TSV Giesen/Hildesheim. 50 Zuschauer erwarteten ein engagiertes letztes Auftreten ihrer Jungs vom VCO, die sich mit einem Sieg verabschieden wollten.

Dementsprechend motiviert gingen die Jungs vom Zurich Team auch gleich im ersten Satz zu Werke. Schnell ging der VCO mit 4 Punkten in Führung. In der hektischen Anfangsphase gab es aber auf beiden Seiten unnötige Fehler und so blieb es bis zur Mitte des ersten Satzes ein ausgeglichenes Spiel. Dann jedoch konnten die Berliner einen Gang höher schalten und sich klar absetzen. Mit einem starken Block, von Merten Krüger zum 19:12 war dann die Moral der Giesener entgültig gebrochen und so ging der erste Satz klar an die Jungs vom Zurüch Team VCO Berlin.

Im zweiten Satz verändert sich das Bild nicht. Der VCO hoch motiviert und sehr konzentriert aufspielend, zeigt dem bereits feststehenden Absteiger aus Niedersachsen klar seine Grenzen auf. Der Außenangriff, namentlich Dennis Kaliberda und Kapitän Christian Fromm, spielen stellvertretend für die gesamte Saison sehr stark auf. Der Block des VCO bringt die Giesener ein ums andere Mal zur Verzweiflung und davon abgesehen klappt bei dem Tabellenletzten im zweiten Satz überhaupt nichts mehr. Die einfachsten Bälle werden nicht angenommen, ein Spieler weiß nicht, was der andere tut, das Team wirkt nicht eingespielt und langsam wird jedem in der Halle klar, warum diese Hildesheimer so abgeschlagen Letzter sind. Dementsprechend deutlich 25:14 geht auch der zweite Satz an den ZTVCO.

Auch zu Beginn des dritten Satzes, ist Giesen weiterhin ohne Chance. Vorallem Christian Fromms starke Aufgaben, waren zu viel für das gegneriche Team und so geht der ZTVCO schnell mit 4 Punkten in Führung. Giesen Kämpft sich nach ihrer ersten Auszeit noch einmal in den dritten Satz, bleibt jedoch am Ende chancenlos. Bezeichnend dafür ist dann der Punktgewinn zum 25:19 für den VCO. Eine Aufgabe die direkt zum Punktgewinn führt. Das letzte Ass für die Berliner Jungs, die in dieser Formation wahrscheinlich nie wieder zusammen spielen werden. „Wir hatten nicht erwartet, dass es so einfach wird. Aber der Gegner war schon abgestiegen und ich denke auch nicht mehr so motiviert. Dass wir im dritten Satz dann etwas unkonzentrierter waren, ist denk ich nachvollziehbar.“ So analysiert VCO-Trainer Hinz das Spiel. Und tatsächlich wird es im dritten Satz noch einmal knapp, im Rahmen der Giesener Möglichkeiten. Der VCO schon nicht mehr mit letzter Konsequenz und so bleibt der Satz ausgeglichen bis zur ersten technischen Auszeit. Dann jedoch ziehen die Berliner wieder davon, getragen von einem Starken Mittelblock und dem an diesem Tag überragenden Christian Fromm. Er ist es auch, der den Satz mit einer Serie unglaublicher Angaben zum Sieg führt. Letztendlich gewinnt der VCO sein letztes Spiel in der Bundesliga höchstverdient mit 25:15, 25:14, 25:19. So gehen die Jungs mit viel Rückenwind in die anstehende WM-Qualifikation. Trainer Hinz: „Wir haben jetzt erst Mal zehn oder elf Tage Pause, das ist auch bitternötig. Auf jeden Fall war dieses Jahr Bundesliga für das Team und die Spieler Gold wert und wir müssen uns dafür auch bei der Bundesliga und dem Volleyballverband bedanken. Was hier passiert ist einmalig im deutschen Sport!“ So endet das letzte Spiel wie die Saison für den VCO sehr erfolgreich. Wir wünschen den Jungs viel Glück bei der anstehenden WM-Qualifikation und eine erfolgreiche Rückkehr nach Deutschland.

Christoph Dommisch/Daniel Braun

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Starke ZTVCO-Juniorinnen schlagen Suhl 3:2

März 18, 2009

Starke ZTVCO-Juniorinnen schlagen Suhl 3:2

14 Grad Celsius, zwitschernde Vögel – es lag Frühling in der Luft am Samstag Nachmittag rund um die Anton Saefkow-Halle in Berlin. Doch nicht nur für den Volleyballfan lag Frühling in der Luft, auch Trainer Han Abbing (Zurich Team VC Olympia Berlin) hatte die Fährte aufgenommen. „Ich hatte schon vor dem Spiel das Gefühl, da geht heute was für uns!“. So die ersten Worte des Trainers nach überraschenden 3:2 (20:25, 25:12, 21:25, 25:22, 15:9)-Erfolg seiner Mädels über den VfB Suhl in der Volleyball-Bundesliga. Wähend der mit großen Ambitionen ins Spieljahr gestartete VfB damit im Tabellen-Mittelfeld verharrt, festigte ZTVCO den überaus achtbaren 9. Rang.
Dabei begann das Geschehen aus Sicht der Gastgeberinnen etwas schwerfällig. Das Zürich Team eröffnete den ersten Satz zwar kämpferisch, fand jedoch nicht sofort ins Spiel. So lag man zur zweiten technischen Auszeit 9:16 hinten. Trainer Abbing motivierte jedoch seine Schützlinge lautstark und diese kämpften sich bis auf 19:20 heran. Der folgende Ballwechsel war bezeichnend für den ersten Satz. Der Einsatz stimmte, doch das entscheidende Quentchen Glück fehlte und so stand es am Ende 20:25.

Doch das Glück ist bekanntlich mit den Tüchtigen und das waren an diesem Nachmittag die VCO-Mädels. So konnte der zweite Satz, nach einem ausgeglichenen Beginn und einem 8:5 deutlich mit 25:12 gewonnen werden konnte. Am Ende des zweiten Satzes und zu Beginn des dritten Satz stand vor allem der Mittelblock (Janine Hinderlich, Anja Brandt) des VCO sehr sicher und konnte wichtige Punktgewinne sichern.
Der dritte Satz verlief über weite Strecken ausgeglichen und ging letztendlich durch Unkonzentriertheiten der VCO-Annahme an die Gäste, bei denen die frühere Nationalspielerin Birgit Thumm herausragte. Auch der vierte Abschnitt begann denkbar schlecht für die Juniorinnen. Schnell lag man 0:5 zurück. Dies sollte jedoch der letzte deutliche Rückstand im Spiel über knapp zwei Stunden vor rund 100 Zuschauern bleiben. Durch starke Leistungen im Angriff (Chantal Laboureur, Sarah Petrausch, Laura Weihenmaier) erarbeitete man sich eine 16:11-Führung. Und hatte ab diesem Zeitpunkt nicht mehr das Gefühl, dass der VfB noch motiviert genug war, die Partie wieder an sich zu reißen. Mit einem 25:22 schaffte ZTVCO den 2:2-Satzausgleich. Und ging nach konzentriertem Start im Tiebreak mit fünf Punkten in Führung und gab diese bis zum 15:9 nicht mehr ab.

Suhls Trainer Michael Schöps sah die Probleme bei seinem Team nicht zum ersten Mal in der Saison vor allem in der Annahme: „Wir konnten zu keinem Zeitpunkt die Angaben das VCO kontrollieren. Gleichzeitig waren unsere Angaben zu schwach und landeten oft nur im Halbfeld des Gegners, der damit keine Mühe hatte.“
Für Han Abbing hatte die Partie eine besondere Konstellation, weil er vier Jahre für den VfB tätig war und im Vorjahr Suhl zum Pokalsieg führen konnte. „So war es war natürlich ein spezielles Spiel für mich. Über den Erfolg hab mich daher gleich nach dem Schlusspfiff bei meinen Mädchen bedankt.“, sagte er mit einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht und verschwand in der Kabine. christoph d./julius k.

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