h1

X-Media Projekt

November 18, 2009

Berlin non stop. Engagiert geht es in die nächste Runde. Die Zusammenarbeit zwischen dem ddp und den Studenten der medienakademie reißt nicht ab. Konzepte werden überarbeitet, Ideen weiterentwickelt und das Tagesinterview mit dem Chefredakteur Joachim Widmann diente den Studenten als Probe aufs Exemple. Zudem erhielten die Studenten die Möglichkeit, bei einer der wichtigen Redaktionskonferenzen der Nachrichtenagentur anwesend zu sein. Dabei erfuhren sie einen interessanten Einblick in das redaktionelle Leben und konnten zudem bei den Kommunikationen zwischen den Ressortredakteuren etwas lernen. Denn kontinuierliche Absprache zwischen den einzelnen Redakteuren, sind Grundlage für ein funktionierendes Unternehmen. Weiterhin hatten die jungen Leute die Aufgabe, den Redaktionsalltag mit der Kamera aufzunehmen und aus mehreren Perspektiven näher zu „beleuchten“. Eine spannende und prägende Aufgabe für die angehenden „Nachwuchsjournalisten“.

Zitat des Tages: Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in der gedenke ich zu leben. (Albert Einstein)

 

K.M.

h1

X-Media Projekt

November 17, 2009

Berlin im Zentrum. Studenten der medienakademie schwitzen für ihr 4- wöchiges Cross- Media Projekt. Tag und Nacht wird versucht, den Vorstellungen und Ansprüchen des Auftraggebers ddp (Deutscher Depeschendienst) nachzugehen bzw. zu entsprechen. Seit einer Woche gehen die Studenten dem Auftrag nach, einen Imagefilm über diese große Nachrichtenagentur zu entwerfen. Exposés und Treatments stehen so gut wie fest und auch die Drehtage haben trotz Regenwetters begonnen. So konnten dank funktionierender Technik und gut vorbereiteter Disposition die ersten Kameraaufnahmen und Interviews gedreht werden. Am späten Abend konnten sich dann die Studenten bei der gestrigen Aids- Gala im Theater des Westens neben den großen Fernsehsendern wie der ARD, am roten Teppich, behaupten. Der Anspruch der Studenten steigt stetig mit den Informationen über den ddp. Schnell, klar und serviceorientiert präsentiert sich der ddp den Kunden. Diesen Claim gilt es jetzt in „knackige“ Bilder zu verpacken.

Zitat des Tages: Ganz weit weg, aber ganz nach vorn. (Toni Thiele)

K.M.

h1

NBA Saisonstart ‘09-’10, welche neuen Gesichter gibt es?

Oktober 31, 2009

Vergangenen Dienstag hat sie begonnen, die NBA Saison 2009-2010. Neue Gesichter die man sich merken sollte, gibt es auf den ersten Blick nicht viele. Die diesjährige Draft genießt keinen allzuguten Ruf in der Medienlandschaft und bei den Fans.
Allerdings bringt sie einen Spieler hervor der instant zu denen gehört, die man sich schon allein wegen ihrer Athletik und körperlichen Präsenz merkt.

Blake Griffin ist sein Name und in der abgelaufenen College-Saison ging er für die Oklahoma Sooners auf Punktejagt. Der Nummer 1 Pick der Draft wird in den kommenden Jahren für die Los Angeles Clippers auf das Parkett gehen. Die Power Forwards in der ersten Dekade des neuen Jahrtausend aller Dirk Nowitzki, Tim Duncan oder Rasheed Wallace brillierten durch neues, vorher nie dagewesens Mid-Range Game. Sie waren nicht mehr die reinen Low-Post Spieler die Rebounds einsammeln sollten, sondern sollten das Spielfeld in die Breite ziehen können und Gefährlichkeit von jenseits der Dreipunktlinie austrahlen.

Blake Griffin

Blake Griffin ist der erste Power Forward einer vermeintlich neuen Generation von Spielern auf seiner Position. Kraft, Athletik und unbändiger Zug zum Korb sind die neuen Attribute für diese Position. Vergleichbare Spieler die in den letzten Jahren sind etwa Lebron James und Kevin Durant.
Beide sind ähnlich hoch gewachsen wie Griffin, haben die gleichen athletischen Veranlagungen und sind im Drive zum Korb nur durch ein Foul zu stoppen.

Unbestritten haben sowohl James als auch Durant ein breiter angelegtes Spiel. Sie waren in erster Linie erstmal Shooter, oder dazu verdammt, mit Sprungwürfen zu punkten. Sie haben ihr Spiel im laufe ihrer Ligazugehörigkeit in  Richtung Korbanlage entwickelt und leben nunmehr vorallem von ihrem Drive zum Korb. Blake Griffin kommt genau dort her wo diese beiden Spieler exemplarisch für ihre Spielergeneration hinwollten. Es liegt nun an Griffin ob er sich mit seinen Veranlagungen die er hat zufrieden gibt, oder ob er versucht sein Spiel im laufe der Jahre außerhalb des Posts anzusiedeln.
Ausgeschlossen ist es jedenfalls nicht, dass er in einigen Jahren ähnliche Dominanz ausstrahlen kann wie seine Forward Kollegen James und Durant.

Ansonst ist vorallem ein Gesicht nicht in die NBA gekommen. Ricky Rubio, gehandelt als Nummer 1 Pick wurde er letztendlich „nur“ an Nummer 5 gedraftet von den Minnesota Timberwolves. Als hätten diese gewusst was da kommt (oder eben nicht) haben sie gleich noch 3 weitere Point Guards gedraftet.
Rubio wird vorerst für mindestens 2 Jahre beim FC Barcelona in Europa spielen. Ob er überhaupt für die Timberwolves im kalten Minnesota auflaufen wird, darf bezweifelt werden. Er selbst hat zumindest nach der Draft einigen Freunden und Journalisten gegenüber durchblicken lassen das er dazu keinen Bock hat.
Ob man ihm diese Unart und Aufmüpfigkeit übel nimmt, muss man selbst entscheiden. Seinem Spiel werden zwei weitere Jahre Europa nicht schaden. Gerade 19 Jahre alt, kann er beim Topclub in Barcelona Spielzeit sammeln und mit etwas Glück in den Final Four der Euro-League zumindest auf der europäischen Bühne groß aufspielen.

Ansonsten gibts einige Spieler mit Potential. Brandon Jennings, Ty Lawson, DeJuan Blair und Tyreke Evens sind alles Namen die man über kurz oder lang in der Tageszusammenfassung auf NBA.com mal hören wird.
Letzterer Tyreke Evens wird in Sacramento bei den Kings an den Start gehen. Die Kings als eines der Teams die wie kein anderes gebeutelt sind durch die Finanzkrise haben sich auch die Dienste eines Spielers geangelt der Basketball Fans in Europa zumindest ein kleiner Begriff sein sollte.

Omri Casspi der erste israelische Basketballspieler in der NBA. Omri Casspi

Durch die dünne Finanzdecke ist auch das Personal in Sac-Town alles andere als prall. Deshalb kann man hoffen das Casspi einiges an Spielzeit bekommt.

Das er vorallem durch Scoring in der Euroleague glänzen könnte macht den Start in der NBA sicher einfacher als für Defensive Spezialisten.

In seinem ersten Pre-Season Spiel brachte er es auf stattliche 15 Punkte und auch in den ersten Spielen der Kings bekam er etwas Einsatzzeit.

h1

Dekaden-MVP der NBA? Bryant, Duncan, Garnett? Dirk Nowitzki!

Juli 28, 2009

Sommerpause in der NBA, dass heißt meist langeweile für den hiesigen Basketball Fan. Nicht mal der Strohhalm Bundesliga ist noch greifbar, die Basketball Welt steht still.

Doch in diesem Jahr bietet zumindest die Wechselbörse der NBA einiges an Spannung. Denn in diesem Sommer werden die Weichen gestellt für den großen Free-Agend Markt 2010.  Dann im Sommer 2010 hat man Klarheit darüber wohin es den „Auserwählten“ verschlägt  und ob er seinen premium Adjudanten in Chris Bosh bekommt oder nicht.

Doch wir sind im Jahr 2009 und das heißt, wir können diesen Sommer, auf zehn Jahre Basketball im neuen Jahrtausend zurück blicken. Dabei denkt man an die drei Meistertitel der L.A. Lakers Anfang der Dekade zurück, an  drei Meistertitel der Spurs, angeführt von ihrem „Big Fundamental“ Tim Duncan und in diesem Jahr an den vom Ehrgeiz zerfressenen Kobe Bryant der seinen ersten Meistertitel ohne Shaquille O’Neal feiern konnte.

In 10 Jahre Basektball im neuen Jahrtausend sah man den bisher dominantesten Center aller Zeiten in Shaquille O’Neal. Aus seinem Schatten entsprungen, einer der versiertesten Guards den die Basketball Welt je gesehen hat, Kobe Bryant. Gleichzeitig brachte das neue Jahrtausend auch die „‘Neuinterpretation“ der Power Forward Position mit sich. Eng verbunden damit sind die Namen Kevin Garnett, Tim Duncan und Dirk Nowitzki. Vorallem Nowitzki steht dabei für eine neue Generation von Forwards. Alle samt sind, nahezu, „seven-footer“, also Spieler die um 2.13m groß sind: Doch diese neue Generation Forwards verfügt nicht nur über größ, um unter den Brettern zu dominieren. Sie haben außerdem hervorragende Pass- und Schussqualitäten und bewegen sich teilweise mit der Leichtigkeit eines Guards durch die gegnerische Verteidigung.

Bei all den herausragenden Spielern, auf all ihren unterschiedlichen Positionen, die in der ersten Dekade im neuen Jahrtausend im Gedächtnis bleiben stellt sich natürlich die Frage: Wer war der größte? Wer war der beste Spieler in diesem Zeitraum? Diese Frage beschäftigt in diesem Sommer Fans und Experten.

Basketball References, die Bibel für jeden Basketball Fan, hat sich dieser Frage auch angenommen und versucht aufzuschlüsseln wer die besten Spieler, auf den jeweiligen Positionen waren.

Grund zur Freude für jeden Dirk Nowitzki Anhänger, denn der Würzburger bekommt anhand des Ratings die besten Werte aller Spieler die in diese Dekade aktiv waren.

Errechnet wird dieses Rating aus „offensiv win shares“ , sowie „defensiv win shares“. Win shares ist ein Wert der einen Anhaltspunkt dafür gibt, wie groß der Anteil eines einzelnen Spielers am Teamerfolg ist. Die sich ergebene Zahl kann dabei als Maß dafür interpretiert werden, wie viele Siege ein Spieler generierte. Offensive win shares sind dementsprechend Siege die in der offensive erreicht wurden, defensive win shares entsprechende Siege durch defensivaktionen. Als weiterer Faktor wird der Wert der Besten Saison mit 1.0 Multipliziert, der Wert der zweit besten Saison mit 0.9 usw…

Nowitzki’s bester Wert in den letzten zehn Jahren war dabei 17.2 in der Saison 2005-2006. In diesem Jahr konnte Dallas am Ende der regular season eine Bilanz von 60-22 aufweisen. Das heißt knapp 29% der Siege in der Saison 2005-2006, waren auf eine direkte Aktion von Dirk Nowitzki zurück zu führen. Als kleines Rechenspielchen, Dallas hatte in diesem Jahr 93,366 Millionen Dollar an Gehältern gezahlt. Wenn man diese 29% Siege, die durch Nowitzki erzielt wurden zu den Gehältern ins Verhältnis setzt, hätte Nowitzki 28,5 Millionen US Dollar verdienen müssen. Am Ende waren es 13,8 Millionen in diesem Jahr. Kein Hungerlohn, aber man kann wohl davon sprechen das er unterbezahlt war ;) .

In den Playoffs hatte Dallas dann 23 Spiele absolvieren müssen. Von diesen gewannen sie am Ende 14, bei 9 Niederlagen. Nowitzki hatte am Ende der Playoffs 5.4 win shares auf dem Konto. Das heißt knapp 39% der Siege in den Playoffs, die Dallas erringen konnte, waren auf eine direkte Aktion von Nowitzki zurück zuführen. Beeindruckende Werte!

Ob das alles zu der Aussage Berechtigt, dass Nowitzki der Beste Basketballer der Dekade ist, muss jeder selbst entscheiden. Vom Standpunkt der Statistik her, spricht zumindest einiges dafür!

h1

„This is what it’s all about“ Game 7 Series!

Mai 1, 2009

„As a kid you dream about it, put your self in this situations“, dass waren die Worte vonVinny Del Negro coach der Chicago Bulls nach Spiel 6 der best-out-of-seven Serie zwischen eben jenen Chicago Bulls und den Boston Celtics.

„It’s the best series i’v ever coached.“, antwortete Vinny Del Negro auf die Frage ob es die Beste Serie sei die er gesehen habe. Das ist nicht schwer für Vinny Del Negro, denn es ist sein erstes Jahr als NBA Coach und somit auch seine erste Playoffserie überhaupt. Die frage der Journalisten hätte nicht lauten sollen, ob es die Beste Serie ist die er bisher gesehen hat, sondern ob er glaubt jemals eine bessere Serie sehen zu können.

Die Antwort hätte nein lauten müssen. Boston gegen die Bulls, dass ist der aktuelle „World Champion“ mit den „Big three“ die dieses Jahr nur noch zu zweit sind, gegen den ein Team das im letzten Jahr genau halb soviele Siege wie der Champion hatte.

In diesem Jahr trennten beide Teams immerhin noch 21 Siege, die die Kelten mehr erringen konnten als die Bulls. Doch es gibt zwei wichtige Faktoren, die diese Serie zu dem machen was sie bisher ist. Instant Classic, die beste Serie seit Dallas vs. Spurs 2005 vielleicht die beste Playoff Serie aller zeiten.

Erster Faktor ist die Verletzung von KG bei den Kelten. Er ist Herz und Seele des Spiels und bringt vorallem durch seine Intensität in der Defense, auf der der Erfolg Bostons in der letzten Saison beruhte. Offensiv ein zu ersetzender Verlust, aber in der Verteidung nicht zu Kompensieren für Boston, dass belegen auch die Feldwurfquoten der Bulls über die Serie hinweg.

Zweiter Faktor und für die Serie sicher von noch größerer Bedeutung, die Bulls sind besser als ihre Bilanz. Nach den Trades zur Deadline hat das Team ein neues Gesicht bekommen und einige Spieler im Kader haben eine gute Entwicklung genommen. Der Froncout aus Noah und Tyrus Thomas hat seit dem Trade einen erheblichen schritt nach vorn gemacht. Vorallem bei Thomas den man schon als One-Dunk-Wunder abstempelte scheint zu seinem Spiel gefunden zu haben. Von der Bank kommen nun die Veteranen und geile säue*hust* Kirk Hinrich und Brad Miller. Erstrer als Backup für „brain fart“ Guard, Ben ich schieß weiter auch nach 0-10 Gordon und Rookie of the Year Derrick Rose.

Brad Miller scheint derweil vorallem für Noah die Stütze zu sein die er brauchte, um endlich den nächsten Level zu erklimmen. Weiterhin hat man mit John Salmons einen neuen Guard/Foward der in Sac-Town in diesem Jahr, durch den Ausfall von Kevin Martin endlich die Spielzeit bekam die er brauchte, um Starter zu werden.

Lange Reder kurzer Sinn, durch den Ausfall von KG treffen, obwohl an 2 und 7 gesetzt, zwei Teams aufeinander die auf Augenhöhe sind.

Game 1: Boston – Chicago 103:105 nach OT

Game 2: Boston – Chicago 118:115

Game 4: Chicago – Boston 121:118 nach double OT

Game 5: Boston – Chicago 106:104 nach OT

Nach 5 Spielen Boston – Chicago 445:445

Game 6: Chicago – Boston 128:127 nach triple OT

7 Overtimes in einer Playoff Serie, Rekord. 106 Führungswechsel nach Punkten in den ersten 6 Partien, Rekord. 66 mal Gleichstand nach Punkten in 6 Playoff Partien, Rekord.

Total Punktestand nach 445:445, Rekord zu einem solchen Zeitpunkt in einer Serie!

Meisten Punkte eines Rookies im ersten Playoffspiel, Rekord eingestellt. Letzter Spieler seit Jason Kidd der ein tripple double über eine Serie auflegt, Rajan Rondo. Ray Allen im letzten Spiel mit Career high getroffenen 18 Würfen aus dem Feld.

buzzer beater, gamewinner, flagret fouls, rudelbildung, fastbreak dunks von 2.13m Spielern, chocking von der Freiwurflinie in den letzten 20 Sekunden, wirklich alles was das Basketballherz begehrt.

Am Samstag steigt Spiel 7 in Boston und die Kelten sind trotz der bisher ausgeglichenen Serie Favorit. Sogar Garnett soll eventuell wieder Fit sein und auflaufen. Man wird sehen, was das entscheidende Spiel bringt. Nach den ersten 6 Spielen ist auf jeden fall klar, es wird episch werden.

h1

10 Tage NBA Playoffs

April 27, 2009

10 Tage lang heißt es für den geneigten Basketball Fan spätestens um 1 Uhr deutscher Zeit, aufstehen!

10 Tage, 8 Serien, 4 im Osten und 4 im Westen, 30 Spiele, 2 Verlängerungen und einige „tiefgreifende“ Erkenntnisse.

Der erste, und eventuell nicht einzige, Sweep in diesem Jahr ist perfekt. Im Osten hat „King“ James mit seinen Cleveland Cavaliers, die Champs von 2004, Detroit Pistons,  in Runde eins eliminiert.

Die Pistons zeigten, dass sie wirklich „done“ sind und seit dem Billups <-> Iverson Trade nur noch darauf warten das ihre Verträge endlich auslaufen.

Exemplarisch dafür, Rasheed Wallace (anm.d.r.: The Real Chosen-One) mit 11/30 und 36% aus dem Feld, 6 Rebounds und 0,25Blocks pro Spiel, holte in 4 Spielen nicht einen Freiwurf heraus.

Ebenfalls zu nennen Tayshawn Prince mit 15/14/5/1 über die Gesamte Serie in allen 4 Spielen zusammen. Zum Vergleich Rajon Rondo im Spiel 4 der Celtics gegen die Bulls mit 25/11/11/2 in 55 Minuten bei nur einem Turnover.

Erschreckend wie sehr sich die Pistons aufgegeben haben, viel erschreckender die Cavs um ihren SuperMegaAmazingHappens Superstar LeBron James. Sie bewegen sich auf  und Abseits des Courts, mit einer Arroganz die stark an die früheren Celtics erinnert. Diese haben ein solches Verhalten aber erst gezeigt, nachdem sich die Hände voller Ringe hatten. LeBron und seine Scrubs hingegen, haben bisher noch nichts gewonnen außer den Confrence Titel im letzten Jahr…

Die Chancen das in diesem Jahr der erste Ring dazu kommt, stehen nicht schlecht. Dennoch ist die Körpersprache alle Caves Spieler, schlichtweg zum abgewöhnen und trägt nicht zur Unterhaltung des neutralen Zuschauers bei.

Wie dem auch sei, James hat in Runde eins gezeigt das er auf einem Niveau angelangt ist, dass nur ein MJ in solch jungen Jahren hatte. Er ist im drive nicht zu stoppen. Besitzt das Auge für die Mitspieler, ist wahnsinnig clutch wenn es auf das Ende des Spiels (statistisch der zweitbeste nach Kobe) zu geht und er bewegt sich gut am offensiven und eigenen Brett beim Rebound. Nicht auszudenken wenn er wie angekündigt, im nächsten Sommer, an seinem low-post-game arbeiten wird.

Mit seiner Größe und seinem Gewicht kann er durchaus auf der 4 spielen und wenn er sich brauchbare Moves für diese Position aneignen sollte, könnte er in der Perfektion seines Spiels wohl Michael Jordan übertrumpfen.

Negativer Nebenaspekt ist das zu Jordan’s zeiten die NBA zwar von ihrem Superstar profitierte, sich aber nicht nach ihm richtete. Der Hype um LeBron Superstar nimmt schon jetzt Züge an, die schlichtweg unerträglich sind.

Wenn im nächsten Jahr die Änderung bezüglich der Schrittfehler-Regel tatsächlich kommt, so das Lebron sein „crap dribble“ tatsächlich von Ligaseite aus legitimiert bekommt. Kann man davon ausgehen das man über kurz oder lang die Fans vergrault.

Denn schon in diesem Jahr sind die Leistungen der Schiedsrichter absolut indiskutabel. Schrittfehler werden gar nicht mehr gepiffen, Fouls nur dort wo keine sind. Es verdirbt einem so langsam aber sicher den Spaß als Zuschauer.

Ganz besonders auch bei dieser Szene:

Ein junger Spieler ist mit Emotionen dabei und bekommt dafür was? Ein Technisches Foul!

Hätte LeBron James diesen Dunk über Duncan gezeigt mit einer solchen Reaktion wäre es der nächste „amazing happens“ Moment für eine Werbung gewesen. Traurig!

Ansonsten hat man bisher zwei Serien die nach 4 Spielen 2-2 stehen.

Boston vs. Chicago: 2:2

à Die bislang beste Serie. Hält das, was Mavericks gegen die Spurs versprochen hat. Enge Spiele, Spiel 4 sogar mit double Overtime. Clutch Plays von Ray Allen, Pierce und Ben Gordon auf seiten Chicagos.

Und zwei Pointguards die auf dem Weg sind, zu den Besten drei der Liga zu gehören. Derrick Rose und Rajon Rondo.

Rondo legt bisher ein tripple double bei Punkten, Rebounds und Assists in dieser Serie auf.

Rose stellte in seinem ersten Playoff-Spiel, den Rekord für die meisten Punkte eines Rookies in seinem erstem Postseason-Spiel ein. Er erzielte 36 Punkte und teilt sich diesen Rekord nun mit Kareem Abdul Jabbar.

Phily vs. Orland Magic: 2:2

Ausgeglichene Serie bisher. Geprägt durch die total Ausfälle von Hedo Turkoglu und Rashard Lewis auf seiten Orlandos. Phily mit viel Herz dabei, allem Anschein nach findet Turkoglu allerdings langsam seinen touch. Der Game-Winner im letzten Spiel wird wahrscheinlich die Wende zu Gunsten Orlando’s gebracht haben.

Die Lakers werden heute alles klar machen und am Ende wohl 4:1 gegen Utha gewonnen haben.

Die Serien Dallas vs. Spurs und Rockets vs. Portland stehen nun jeweils 3:1.

In beiden Serien kann man von einer Vorentscheidung sprechen, aber das Momentum kann sich blitzschnell mit einer Niederlage in Spiel 5 drehen.

h1

Zwei ARD Brennpunkte und dazwischen 302 Tage Frust

April 27, 2009

Nicht nur Peter Alexander sagt beim Abschied leiste Servus sondern auch der große Reformator des deutschen Fußballs. Jürgen Klinsmann wurde nach knapp 10 Monaten Trainer Engagement beim FC Bayern München heute entlassen. Er darf also seine Koffer packen und zurück ins sonnige Los Angeles.

Garkein schlechter Zeitpunkt, wenn man bedenkt das L.A. heute Runde zwei in den NBA Playoffs erreichen wird. Klinsmann sich dann gepflegt im Staples Center die zweite Runde gegen Denver ansehen und warscheinlich den Einzug ins Confrence Finale bejubeln. Aber das nur am Rande…

Als Klinsmann vor eben jenen 302 Tagen sein Amt antrat, sprach er damals – und auch noch oft danach im Laufe der Saison – von Dominanz auf dem Platz und davon, jeden Spieler jeden Tag ein bisschen besser machen zu wollen.

Was er davon nach einer Saison erreicht hat, soll jeder selbst entscheiden. Die Pressekonferenz zur Entlassung heute, war jedenfalls sehr unterhaltsam. Da waren sie also wieder das dynamischen Duo, Rummenigge und Hoeneß allein mit dem Finanzvorstand des FC Bayern München. Vorallem Hoeneß genoss die Situation, endlich wieder als alleiniger Wortführer für das aktive Geschäft, vor der Werbewand mit den Sponsoren des Clubs sitzen zu können.

Er Fühlte sich so wohl, dass er gefühlte 10 Miunuten lang über vergangenes „performte“ und in jedem zweiten Satz erwähnen musste, dass „Don“ Jupp tatsächlich erst gestern Abend kontaktiert wurde.  So war er natürlich beim Heimspiel gegen Schalke auch nur ganz zufällig im Stadion, er sei halt „ein Fußball Fan und wir telefonieren alle zw… sechs bis acht Wochen. Dieses Wochenende war er dann zufällig in der Stadt…“, ja ne is klar Ulli ;) .

Klinsmann sei sockiert gewesen, als man ihm die Entscheidung mitgeteilt hatte. Die Verantwortlichen waren aber auch nach dem 0:2 der Wolfsburger „fest entschlossen, es diesmal wirklich durchzuziehen“ und den Trainer zu beurlauben. Man hofft nun, dass die Spieler vom Alibi des Trainers befreit sind und erwarten von Jupp Heynckes nun Schwung für die letzten 5 Bundesligapartien.

Für die Meisterschaft muss man bekanntlich auf dem ersten Platz der Tabelle stehen, dass der FC Bayern diese Saison noch nie am Ende eines Spieltages ganz oben stand, war Uli Hoeneß nicht müßig zu beonten. Das dies vorallem an den Spielern gelegen haben könnte, vergaß er dann doch glatt im Eifer des Gefechts zu erwähnen…

Das man mit den Oddo’s, Lells, Breno’s und Ottl’s dieser Welt keinen Blumentopf gewinnen kann, gegen Clubs wie Barcelona, scheint unterdessen für niemanden beim FC Bayern ersichtlich.

Wie dem auch sei, die Ära Klinsmann geht zu Ende wie sie begann, mit einem ARD Brennpunkt. Nicht mal die Vorstellung eines neuen Bundestrainer bekommt solch eine „Ehre“ der 15-25 Minuten zur absoluten Primetime. Dort sah man heute ein Gesicht, dass selbst der geneigte Fußballkenner dort nicht erwartet hatte. Gerd’ Delling moderierte, was man soweit noch erwarten konnte. Mit ihm im Studio stand aber kein Paul Breitner, kein Günther Netzer sonder Helmut Markwort. Helmut wer? Helmut Markwort ist Mrs. „Fakten Fakten Fakten und an die Leser denken!“. Der Chef und Herausgeber des Focus. Er ist einer der 8 Aufsichtsratmitglieder des FC Bayern München.

Der Mann der die Bild Zeitung in Deutschland’s Magazinwelt hervorbringt steht also dort am Pult und äußert sich zum Fußball. Er äußert sich nicht allgemein, nein,  sondern zeigt klare Defizite in Klinsmanns im Training auf, die er und die anderen sieben Weisen des Aufsichtsrats entdeckt haben wollen.

Er selbst erweckt nicht den Anschein als würde er Regelmäßig das Leder treten. Warscheinlich würde er es nicht mal unter sich sehen, wenn es ihm am Fuß liegen würde. Er Philosphiert davon, dass Klinsmann zu wenig mit dem Ball hat trainieren lassen und überhaupt, die andern Aufsichtsratmitglieder waren auch davon überzeut das Klinsamnn es nicht mehr schaffen konnte.

Wenn solche leute, Eintscheidungskompetenz in sportlichen Fragen haben beim Vorzeigeclub Deutschland’s, dann wird auch ein Arsen Wenger den Karren nicht mehr aus dem Dreck ziehen können!

Viel interessanter wäre es doch gewesen, wenn man Ulli Hoeneß für den ARD Brennpunkt ins Studio bekommen hätte. Egal wie man zu ihm steht, ist eines der Sprachrohre im deutschen Fußball dem man gern, und aufmerksam zuhört. Mit ihm hätte man erst das Top-Thema Klinsmann abhandeln können und dann nahtlos zum zweiten Top-Thema des Tages über gehen können. Schweine-Grippe!

Denn auch zum Thema Schwein, hätte Würstchen Ulli sicher einiges zu erzählen gehabt…

h1

Where will Amazing Happen? …

April 17, 2009

… In Dallas !

Morgen beginnen die Playoffs in der NBA und dieses Jahr wird mit dem Spruch „Where will Amazing happen this Year“ geworben. Seit Anfang April kann man also LeBron James in schwarz/weis epische crab dribble’s laufen sehen, bezeichnend das man nicht mal für Commercials saubere Spielzüge von ihm findet ;) .

Die ersten Amazing Momente sind jedoch schon ins Land gegangen. Denn am Dienstag Nacht stand der letzte Spieltag in der Regular Season auf dem Plan. Die Plätze 2-7 im Westen waren alle samt offen und noch kein Team konnte sich in sicher sein mit home court advantage (HCA) in die Playoffs zu gehen.

So schaffte Dallas noch den wichtigen Sprung auf Platz 6 der Wester Confrence, was nicht zuletzt durch einen alten Maverick erst möglich wurde. Michael Finlay traf 2 Sekunden vor Schluss für San Antonio, den 3er zum Ausgleich in ihrem Spiel gegen die Hornets. Die Spurs gewannen schlussendlich das Spiel, sicherten sich den dritten Platz und verdrängten die New Orleans Hornets auf Rang 7.

So kommt des schon in der ersten Runde zum Texas ervergreen Dallas Mavericks vs. San Antionio Spurs. Es stehen also warscheinlich 7 schlaflose Nächte für Nowitzki Fans ins Haus, denn gegen die Spurs ohne Manu Ginobili kann man sich berechtigte Hoffnungen machen die nächste Runde zu erreichen.

Vorallem Dirk Nowitzki und Jason ‘Jet’ Terry zeigten sich in den letzten und entscheidenden Fünf spielen der Mavericks in Playoff Form. Nowitzki in den letzten 5 Begenungen mit 30/11/2/2/1 bei 53% aus dem Feld mit Playoff-like Stats für seine Verhältnisse.

Der Jet mit 19ppg, 50% aus dem Feld, 40% von Downtown ebenfalls sehr heißt.

Dallas durch das starke Finish in dieser Season also mit 50-32. Neun Jahre in Folge 50 oder mehr Siege, die längste Serie neben den SA Spurs in der NBA. Überhaupt das erste Team nach einem verkorksten 2-7 Seasonstart das überhaupt noch die 50 Siege Schallmauer knacken kann.

Die Serie 2005-2006 gillt allgemein als eine der 3 besten Playoffs Serien der letzten 10 Jahre, der ausgang damals dürfte vielen noch in Erinnerung sein. Manu trifft um 6.30Uhr deutscher Zeit den 3er, 6.33Uhr Dirk mit dem Drive gegen Bowen Manu foult and 1 Spielzug Verlängerung und der Sieg.

Die erste Runde der Playoffs in der Übersicht.

Eastern Conference:

Cleveland Cavaliers (1) – Detroit Pistons (8)

Boston Celtics (2) – Chicago Bulls (7)

Orlando Magic (3) – Philadelphia 76ers (6)

Atlanta Hawks (4) – Miami Heat (5)

Western Conference:

Los Angeles Lakers (1) – Utah Jazz (8)

Denver Nuggets (2) – New Orleans Hornets (7)

San Antonio Spurs (3) – Dallas Mavericks (6)

Portland Trail Blazers (4) – Houston Rockets (5)

h1

Die Unschlag-Bären! – ein persönlicher Bericht

April 16, 2009

Am Ostermontag zog es mich endlich zum ersten mal in die geniale Fan-Welt der Berliner Eisbären. Wer mal live dabei war, wid das wissen…. das geht ja wirklich uuuunglaublich ab. die Fans sind einfach sooo gut drauf, man hat spaß, und das spiel ist immer spannend.

jedenfalls besuchte ich das 3. play-off finale, welches die bären ja mit einem sensationellem 5:1 gegen Düsseldorf für sich entschieden. angesteachelt davon, und auf der welle der euphorie mitgetragen, erstand ich sofort nach ende des spiels karten für das wahrscheinlich entscheidene match am mittwoch.

leider nicht live vor ort. dafür athmosphärischer! die o2 world öffnete für gekaufte tickets den vip bereich, dort wurde auf 50 bildschirmen das 4. play-off finale übertragen. nur hardcore-fans mit dabei. gefühl wie auf einer überdimensionalen fanmeile, und dicke Rosa mittendrin.

anfangs noch waren die fangesänge lautstark udn voller freude…. doch dan: das erste tor der deg metro stars. dannn das zweite. stimmung zeimlich angeknackst. doch kurz bevor die ersten ihr taschentuch hervorholen konnten: bäbäääämmmm! der annschluss, dann der ausgleich! die knapp 5000 fans neben mir waren nicht mehr zu halten. ein uuunglaublches konzert aus klatschen, rufen und anfeuerungen! und als hätten die bären in düsseldorf es gehört: die führung, das 3:2 auswärts…. die düsseldorfer halle zum erliegen gekommen zu sein…. in der übertragung waren nur noch eisbären-rufe zu hören… we nn man sie hörte, denn die o2world selbst kratze durch die fanlautstärke an körperverletzung…. doch egal…. niemanden hielt es mehr auf den sitzen…

würden die düsseldorfer noch einmal heran kommen? NEIN! ein 4:2 untermauerte die meisterschafts-anbitionen… die letzten zen minuten waren abzuwarten…. nocheinmal bange minuten… für die metro stars XD… denn es folgten weitere chancen für die eisbärn, da düsseldorf den torwart in die offensive gesetz hatten… auch ein pennalty gabs für die berliner noch… leider vergebens…

egal – „deutscher meister das sind wir!“ der jubel war ungglaublich. die lautstärke auch… udn dann: die o2 world versank im freibier… die armen presse leute, die versuchten, fotos udn bilder zu machen… keine kamera blieb trocken, zu groß war die euphorie und der jubel…

es war tatsächlich ein sehr beeindruckendes ereignis. voller spiel spaß udn spannung… guter laune und bier!

ich sag euch: werdet eisbären-fans! da kriegt man was, für sein geld! und jeder sport-fan komt sowieso auf seine kosten!

congratulations to the ehc eisbärn berlin! VIER sind meister! die unschlag-bären haben es geschafft!

grüß euch, dieRrosa

h1

Die große Inkonstanz der Dallas Mavericks

April 6, 2009

Phoenix Suns 116: 140 Dallas Mavericks,

so lautete das Endergebnis gestern Abend im Entscheidungsspiel um Platz 8. der Western Conference in der NBA. Am Ende stand also der höchste Saisonsieg für die Mave’s und die Gewissheit das Shaquille O’Neal das zweite mal nach seiner Rookiesaison die Playoffs verpassen wird.

Das ist besonders schade wenn man bedenkt, dass er so Effizient wie seit 3 Jahren nicht mehr spielt und vor allem ohne die Weltweite Finanzkrise dem König dieses Jahr die Krone aufsetzen würde. Soll heißen er wäre einKavalierund würde neben LeBron James in Cleveland spielen, wenn nicht die Furcht vor den „Luxury Tax“ bei allen Teams umgehen würde.

Phoenix gegen Mavericks bedeutet nicht nur nicht ein Texanisches Derby zwischen zwei rivalisierenden Franchises sondern auch das direkte Duell der beiden nächsten Hall of Fame Pointguards. Steve Nash gegen Jason Kidd.

Beide mittlerweile in die Jahre gekommen. Der eine, Steve Nash, ist 35 Jahre alt sein Gegenüber auf der anderen Seite gar 36 Jahre.

An diesem Abend konnte Kidd zeigen, warum er auch noch im fortgeschrittenen Alter als einer der besten Pointgaurds der NBA gilt. Auch wenn seine Statsvorallem beim Scoring immer stärker rückläufig sind steht und fällt das Spiel seiner Maves mit ihm. Gestern legte er also 19/4/20 auf. Nur einen Punkt an seinem zweiten 20/20 Spiel vorbei freute er sich dennoch über seinen 10.144(in Worten: Zehntauseneinhundertvierundvierzig) Assist der Karriere.

Er überholte damit Magic Johnson in der All-time Assist Rangliste und liegt nun auf Platz drei. Platz zwei wird er definitiv noch bis zum Karriere Ende erreichen, auf eins liegt jedoch unerreichbar John Stockton. Er hat noch einmal 5000 Assists mehr als Kidd verteilt.

Nowitzki erzielt 28 Punkte bei 10-12 aus dem Feld. Damit hat er als einziger Spieler in jedem Spiel seit dem All-Star Wochenende(20 Stück) mehr als 20 Punkte erzielt.

Nach all den Lobeshymnen stellt sich die Frage wie dieses Text mit der Überschrift zusammenhängen kann. Aber gerade dieses Spiel ist so typisch für die Mavericks in dieser Saison. Die Mannschaft zeigt an einem Abend ein kämpferisch starkes Spiel, bei dem so wie gestern, jeder Wurf fällt.

Oder aber man zeigt sich lustlos und lässt sich von Lottery Teams, wie OKC Thunder und den Minnesota Timberwolves, gerade zu abschlachten. Immer wenn man sich auf ein Spiel an Rang sieben heran gekämpft hatte verlor man in dieser Saison das einfache Spiel gegen einunter 50%“ Team. Zuletzt am Freitag als man in Memphis den Grizzlys mit 107:102 unterlag und die Chance vergab auf Utha aufzuschließen.

Gerade als Fan ist diese Saison schwer zu ertragen weil man keinerlei gefühl für diese Mannschaft entwickeln kann. Die überlegenen Siege und vernichtenden Niederlagen wechseln sich derart schnell ab, dass man die Lust verliert sich das ganze anzusehen. Selbst Spiele wie vergangene Nacht gegen die Suns, sind nicht vorbehaltlos zu genießen weil man im Hinterkopf die nächste Niederlage hat.

Zum jetzigen Zeitpunkt macht jedoch die gesamte Western Conference wenig spaß, denn vorallem von Platz 6-8 wechseln sich Not und Elend quasi täglich ab.

Den Maverick Fans steht eine spannende Woche bevor, für Dirk Nowitzki warscheinlich sogar einer der wichtigsten seiner Karriere. Auch wenn man in diesem Jahr absolut nicht an den Meistertitel glauben kann, wird doch die Platzierung vor den Play-offs über die Länge des Sommerurlaub entscheiden. Wird Dallas nur achter und in der folge eventuell von den Lakers in Runde eins ge-sweep’t besteht die Gefahr das Nowitzki die EM in Polen spielt und seinem Körper die dringend nötige Pause verweigert.

Erreicht man Platz sieben oder sechs hat man alle Chancen die nächste Runde zu erreichen. Im Optimal Fall sogar das Confrence Finale gegen die Lakers. Dann wird Nowitzki mit ziemlicher Sicherheit auf die EM verzichten und sich zumindest einige Tage Ruhe gönnen um im nächsten Jahr noch einmal voll angreifen zu können.

Eventuell zwingt ihn auch Marc Cuban zu seinem Glück und tradet ihn nach der Saison zu einem neu entstehenden Contender um ihm seinen verdienten Ring zu ermöglichen. Oder aber Cuban schafft es zu Gasol’en und einen ähnlichen Trade zustande zu bringen wie damals die Lakers mit den Grizzlys. Man schickt mist mit dicken Verträgen, sowie ein paar Picks in die Wüste und bekommt dafür einen weiteren All-Star für die zwei oder die fünf. Fragen über Fragen, die nach dieser Woche sicherlich nicht beantwortet sein werden.

Beantwortet sein wird allerdings die Frage ob die Mavericks Rang sieben erreichen können oder nicht.

Die Restschedule der drei Teams die darum Kämpfen nicht auf dem achten Platz zu landen und damit den Lakers in Runde eis zu entgehen sieht folgendermaßen aus;

Hornets

Hornets @ Heat :Win

vs. Hornets – Suns :Loss

Hornets @ Dallas : Loss

vs. Hornets – Dallas :Win

Hornets @ Rockets :Loss

Hornets @ Spurs :Loss

Die Hornets damit 49-32. Auf Rang acht.

Utha

Jazz @ Dallas :Loss

Jazz @ Spurs :Loss

Jazz – Warriors :Win

Jazz – Clippers :Win

Jazz @ Lakers :Win

Utha kommt auf 50-32. Auf Rang sechs.

Dallas

vs. Utah: Win

vs. New Orleans: Win

@ New Orleans: Loss

vs. Minnesota: Win

vs. Houston: Win

Dallas damit 50-32. Auf Rang sieben.

Aller Voraussicht nach warten bei diesen Ergebnissen die Denver Nuggets auf das Team um Dirk Nowitzki.

Ein machbares match-up für die Maves, denn wenn Jason Kidd einen Poinguard am ehesten Verteidigen kann, dann Chauncey B-B-B-Billups! Gleichzeitig haben die Nuggets keinen Spieler der im Ansatz Dirk Nowitzki verteidigen könnte. Man kann also gespannt bleiben wie die Play-offs für Dallas verlaufen werden