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Dirk Bauermann wird neuer Coach beim FC Bayern München

Juni 15, 2010

Dirk Bauermann wird neuer Trainer der Basketballabteilung des FC Bayern München. Die Bayern spielen aktuell in der ProA und wurden in der abgelaufenen Saison achter.

"Dirk Bauermann"

Vorbild FC Barcelona?

Vor wenigen Wochen wurde unter den Mitgliedern des FC Bayern eine groß angelegte Umfrage durchgeführt. Die Umfrage sollte klären, ob der Verein FC Bayern München ein Spitzenbasketball-Team installieren soll, oder nicht. Über 23.000 Mitglieder beteiligten sich an der Umfrage – deutliche 75 Prozent stimmten dafür! Damit war klar, der FC Bayern folgt dem Vorbild des spanischen Vorzeige-Clubs FC Barcelona. Dieser ist bereits heute nicht nur im Vereinsfußball eine der erfolgreichsten Mannschaften in Europa, sondern stellen auch in Sportarten wie Handball oder eben Basketball zwei der absoluten Spitzenteams auf Liga und auf europäischer Ebene zusammen.

Bis das Basketball-Team des FC Bayern ähnlich erfolgreich sein wird, wie das des FC Barcelona (Euroleague – vergl. mit der Championsleague im Fußball – Sieger in diesem Jahr) wird sicher noch einige Zeit ins Land gehen. Doch der FC Bayern wäre nicht der FC Bayern, wenn man nicht sofort hätte ein Zeichen setzen wollen. Seit Anfang des Monats wurde darüber in der Öffentlichkeit diskutiert, ob man Bauermann für ein Engagement beim Zweitligisten begeistern könnte. Und man konnte den Eindruck gewinnen, dass sich Bauermann trotz Beginn in der zweiten Liga, sehr geehrt fühlt das Amt des Trainers bei den Münchnern angeboten zu bekommen.

Heute wurde dann bekannt gegeben, der Trainer der deutschen Basketball Nationalmannschaft wird in Zukunft auch die Mannschaft des FC Bayern München trainieren. Bauermann wird im nächsten Jahr, mit einem erheblich größeren Etat als in der abgelaufenen Saison sicher nur ein Ziel haben – Aufstieg in die Basketball Bundesliga. Bayern Vizepräsident, Bernd Rauch,  äußerte sich froh darüber, „den erfolgreichsten deutschen Basketballtrainer in der Familie des FC Bayern München willkommen heißen zu dürfen.“

Spielen wird man im Olympia-Eisstadion, dass auf dem Olympiagelände gelegen ist. Der Neubau einer eigenen Basketballhalle, ist zunächst nicht geplant.

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Quo Vadis Dallas Mavericks?

Mai 3, 2010

Die Confrence Halbfinals laufen bereits, aber es ist noch nicht zu spät auf die erste Runde der Playoffs 2010 zurück zu blicken.

Dallas Mavericks straucheln erneut – Nowitzki vor dem Absprung?

Für deutsche Fans bleibt da vorallem eins hängen, wieder kein Titel für Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks. Nach den Finals 2006 und der Rekord-Regular Season 2007, die mit dem „Ausrutscher“ gegen die Golden State Warriors jäh endete, kam der Trade der Jason Kidd nach Dallas brachte und im Gegenzug Devin Harris nach New Jersy sendete. Ergebnis: erste Runde 2008, zweite Runde 2009 und in diesem Jahr wieder das Erstrundenaus. Insgesamt konnten die Mavericks, seit dem Jason Kidd an der Seite von Dirk Nowitzki steht, nur sieben Playoff Siege verbuchen – viel zu wenig!

Das größte Missmatch in der Serie gegen die San Antonio Spurs, offenbarte sich in diesem Jahr allerdings nicht auf dem Feld, sondern vielmehr auf dem Trainerstuhl der Dallas Mavericks. So verstand es Coach Carlisle nicht, seine Mannschaft richtig einzustellen und die nötigen Änderungen vorzunehmen, die man im laufe einer Best-of-Seven Serie braucht, um bestehen zu können. Zugegeben, die Mannschaft war nach der großen Veränderung zu Trade-Deadline (mit Butler und Haywood kamen zwei neue Starter nach Texas) sicher noch nicht zu hundert Prozent eingespielt. Dennoch ließ Carlisle jegliches Konzept bei seiner Minutenverteilung vermissen.

So bekam beispielsweise Erick Dampier in Spiel fünf ein DNP(did not Play) um dann in Spiel sechs wieder als Starter aufzulaufen. Über die gesamte Serie sah Dampier durchschnittlich genau soviel Spielzeit, wie der deutlich beweglichere Brendan Haywood und das obwohl Dampier, in seinen fünf Spielen in der Serie keinen einzigen Feldwurf versenken konnte. Dazu kam die Fragwürdige Entscheidung, Rookie Rodrigue Beaubois bis zum sechsten Spiel praktisch garnicht einzusetzen. Einem Jason Terry(37% Feldwurfquote) – der in den Playoffs wie gewohnt schwach aufspielte, gab Carlisle hingegen noch knapp 30 Minuten pro Spiel. Man könnte noch eine Reihe von weiteren Fehlern aufzählen, das würde allerdings zu weit führen.

Als abschließenden fragwürdigen Fakt sollte man allerdings erwähnen, dass der Francise Spieler (Dirk Nowitzki) der Mavericks über die gesamte Serie hervorragende 54/57/95%  Wurfquoten aufzuweisen hatte, jedoch  in nur 3 von 6 Spielen mehr als 20 Würfe aus dem Feld bekam. In Spiel vier der Serie sogar weniger als Jason Terry – ein Armutszeugnis für das Offensivkonzept des Trainers.

Was wird also passieren in Dallas?

Vermutlich nicht viel. Besitzer Mark Cuban kündigte an Coach Rick Carlisle nicht entlassen zu wollen. In der Offseason könnte Dirk Nowitzki aus seinem Vergtrag aussteigen, dass deutschsprachige Medienecho wurde nicht müde darauf auch in den letzten Tagen immer wieder hinzuweisen. Dieses Szenario ist allerdings für äußerst unwahrscheinlich zu erachten. Dallas hat ein gutes Team, sowie  im Sommer die Möglichkeit mit dem Vertrag von Erick Dampier, einen Free Agent per Sign-and-Trade  mit maximal Gehalt nach Dallas zu locken. Der Vertrag von Erick Dampier ist in der nächsten Saison ungarantiert, dass heißt ein Team das mit Dallas einen Spielertausch vornimmt, hat die Möglichkeit auf einen Schlag 13 Millionen (in einem Packet aus Cash + weiteren Spielern sogar noch mehr) an Gehältern einzusparen. Doch die Liste an Spielern die bisher Interesse bekundet haben – oder vielmehr nicht ausdrücklich gesagt haben sie möchten nicht in Dallas spielen (lies: Chris Bosh) – ist nicht sehr groß. Sondiert man diese Liste nach Spielern die ein Team-Need erfüllen, wird es schnell noch übersichtlicher.

Um es doch etwas ausführlicher zu beschreiben, die Mavericks haben mit Nowitzki und Butler zwei der Top 5 Spieler, wenn es darum geht Würfe aus der Halbdistanz zu nehmen. Nowitzki’s Offensivspiel findet wenig im Low Post statt, Butler hat zwar die Atheletik zum Korb zu ziehen, verlässt sich aber gerne auf seinen zugegeben sicheren Sprungwurf. Was den Mavericks hingegen fehlt sind Punkte in Korbnähe. Sei es durch einen offensivstarken Center, der am Brett mehr als nur Putback Dunks und Offensivrebounds in einfache Punkte ummünzt (wenns es wenigsten schon das wäre…). Oder aber einen schnellen athletischen Guard, der durch penetrieren in die Zone entweder leichte Punkte erzielt, oder aber Lücken in die Verteidigung reißt, die von den durchaus vorhandenen Schützen im Kader, genutzt werden können. So ein Packet könnte ein Roddy Beaubois liefern, ob er das allerdings noch in Nowitzkis Prime konstant abrufen kann(lies. in den nächsten zwei Jahren), darf bezweifelt werden.

Spieler die solche Kriterien erfüllen, sind auch im großen Free Agent Sommer 2010 nicht leicht zu finden. Namen die man auf jeden fall im Auge behalten sollte, sind Joe Johnson der Free Agent wird und bisher immer vorallem dem dicksten Vertrag hinterher gereist war. Den würde er vermutlich bei Mark Cuban bekommen. Ebenfalls ein Kandidat wäre Al Jefferson, PF/C der Minnesota Timberwolves. Die haben mit Kevin Love einen jüngeren günstigeren Spieler in ihren Reihen, der schon jetzt ähnliche Leistungen wie Jefferson abliefert. Was man in Minnesota allerdings mit Capspace anfangen kann, bleibt die unbeantwortete Frage.  Denn für Free Agents ist das (arsch) kalte Wisconsin, höchstens so interessant wie Griechenland als Kreditnehmer für eine Bank

Wie in den letzten Jahren, erwartet man große Veränderungen in der Offseason in Dallas. Passiert ist während der Sommerpause oftmals eher weniger – den Marion Trade in diesem Jahr ausgenommen. Nowitzki wird seine Option um aus dem Vertrag auszusteigen maximal ziehen, um vor den Tarifverhandlungen der Liga im Jahr 2011, noch einen „Rentenvertrag“ bei den Mavericks abzuschließen. Er liebt die Stadt, die Stadt liebt ihn. Er und Cuban haben in Dallas etwas einzigartiges aufgebaut, auch ohne den entgültigen Lohn durch die Meisterschaft zu erfahren. Das Fenster in dem Nowitzki als absoluter Francise Spieler in Dallas die Meisterschaft holen kann, wird kleiner, es ist aber bei weitem nocht nicht geschlossen. Und wenn ein General Manager in der NBA verrückt genug ist, um einen weiteren Trade-Coup einzufädeln, der das entscheidende Puzzleteil an die Seite von Nowitzki stellt, um die Meisterschaft zu holen, dann ist es Mark Cuban.

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Playoff Review – Western Conference Tag 2, Dallas Mavericks vs. San Antonio Spurs

April 19, 2010

Spiel 1 im Texas Duell liegt hinter uns und Dallas konnte das Erste Spiel für sich entscheiden.

Box Score: Dallas vs. Spurs 100:94

Der Mann des Abends im American Airlines Center, in Dallas Texas war Dirk Nowitzki. Mit einem „fast“ perfektem Spiel: 36 Punkte, 7 Rebounds, 1 Assist und 1 Block bei 12 von 14 Feldwürfen war er der entscheidende Faktor im ersten Spiel. Als kleine Randnotzi, die Freiwurfe Serie hält ebenfalls an, Nowitzki jetzt mit 84 getroffenen Freiwürfen in Folge.

Auf seiten der San Antonio Spurs waren es vor allem  die „Big Three“ die punkteten. Duncan (27), Manu (26) und Parker (18) konnten alle samt überzeugen. In den ersten beiden Viertel war es ein sehr enges Spiel ohne Vorteile für eine der Seiten. Bei Dallas war Nowitzki mit 19 Punkten der Hauptgrund, dass man mit 50:45 und dementsprechend mit einer fünf Punkte Führung die Halbzeit ging.

Das Spiel kippte ein wenig im dritten Viertel, bis zu diesem Zeitpunkt hatte man immer das Gefühl das die Spurs trotz Rückstand im Spiel sind und Dallas gefählich werden können. Vor allem Manu Ginobili war bis dahin der überragende Akteur, gegen den Dallas kein Rezept in der Verteidigung fand. Doch auf Seiten der Mavericks stand Nowitzki, der mit 13 Punkten im dritten Viertel überragend agierte und allein gegen Matt Bonner 2 back-to-back „And One“ Angriffe forcieren konnte. Popovich versuchte den Spielfluss der Mavericks zu unterbrechen indem er kurzzeitig auf Hack-A-Dampier umstellte, doch damit brachte er auch seinen vermeindlich besten Spieler – Manu Ginobili – aus dem Rythmus.

Auch wenn das Spiel bis zum Ende vom Ergebnis her eng blieb, hatte man im vierten Viertel nicht das Gefühl, dass die Spurs den Mavericks wirklich gefährlich werden könnten.

Für Spiel zwei darf man gespannt sein was Trainerfuchs Greg Popovich an Veränderunge aus dem Hut zieht. Die Taktik Dirk Nowtizki 1 zu 1 zu verteidigen, hat sich als nicht sonderlich erfolgreich gezeigt!

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Playoff Review Tag 1 – Eastern Conference

April 18, 2010

Boston Celtics (4) vs. Miami Heat (5)

Die alten Herren der Boston Celtics setzen noch ein mal zum vermeintlich letzten Run auf den Titel an. Nach der Regulären Saison darf man berechtige Zweifel haben ob sie dazu noch in der Lage sind. Miami lebt wie schon in den Jahren zuvor, vorallem von Alleinunterhalter Dwayne Wade. Weder Jermain O’Neal noch Michael Beasleykonnten sich die Nötige Entlastung für den Shoot Guard liefern.

Endstand: Boston 85 : 76 Miami

Boston zeigte sich zunächst wie in der Regulären Saison wenig überzeugend und war mitte des dritten Viertels mit 14 Punkten hinten. Pierce und Garnett brachten die Kelten jedoch mit einem starken Lauf wieder heran und zu beginn des vierten Viertels wieder in Führung.

Am Ende war es dann aber vorallem Garnett, der dem Spiel mit einer fragwürdigen Aktion seinen Stempel aufdrückte. Mit noch knapp einer Minute auf der Uhr, ging Pierce zu boden und blieb einige Sekunden liegen. Garnett eilte zur Hilfe und nach dem auch Miami Forward Quentin Richardson dazu kam gab es Gerangel, Rudelbildung und die Ejection für KG.

Doch was genau war passiert?

Klar zu sehen, Garnett mit dem Ellenbogen in das Gesicht von Q-Rich. Garnett wurde unterdessen zusätzlich zur Ejection in Spiel 1, für das zweite Spiel der Serie gesperrt. Es ist nicht die Erste Aktion dieser Art von Garnett in den letzten Jahren. Immer öfter versucht er mit übermottivierten Aktionen den Gegner einzuschüchtern, erntet dafür aber statt Anerkennung auch vermehrt Spott.

So äußerte sich Richardson folgender maßen nach der Aktion:

Richardson sounded off on both Garnett and Pierce after the game.

„I was trying to get over there to take the ball out of bounds and [Garnett] started to talk to me, so I talked back. I don’t have any business talking to him, he was on the ground crying. I don’t know what was going on, two actresses over there, that’s what they are.

„I just get surprised by people’s actions when I know them better than that. They’re not those characters they portray. They’re not who they say they are, Garnett and Pierce, they’re good basketball players and that’s about it.

„I said to Jermaine, he’s OK because I knew nobody touched him,“ explained Richardson. „Is he taking another break like he does so many times? Sometimes he falls like he’s about to be out for the season and then he gets right up, that’s all I said.

„I don’t like them, and they know it.“

Diese Worte zeigen. dass QRich sicher auch kein Kind von traurigkeit ist und nicht nur nachsehen wollte wie es Pierce geht. Wie dem auch sei, Garnett ist raus für Spiel zwei und Miami hat damit eine noch bessere Chance ein Spiel im Boston Garden zu stehlen.
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Playoff Preview – Western Confrence Runde 1, Dallas vs. San Antonio Spurs

April 17, 2010

Und täglich grüßt das Texas Duell

(2) Dallas vs. (7) Spurs

Tipp: Dallas in 7

Die Wundertüte in Runde eins der Playoffs. Das ewige Texas Duell, zum vierten Mal in der Duncan und Nowitzki Ära. Es steht 2-2 und doch hat man als Mavericks Fan, der ich einer bin, das Gefühl das die Spurs ein Angstgegner sind.

Hauptgrund neben Duncan, Manu und Parker sitzt auf dem Trainerstuhl bei den Spurs – Altmeister Greg Popovich. Er hat bisher in den meisten Fällen immer die richtigen Tricks und Matchup Probleme Kreiert die den Spurs, bei voller Besetzung, dass Weiterkommen ermöglichten. Man kann nur hoffen, dass Rick Carlisle sich nicht von Popovich vorführen lässt und auf eventuelle ungewöhnliche Matchups richtig reagiert!

Die Matchups im Einzelnen:

Dirk vs. Bonner/McDyess/Jefferson

Die Spurs haben trotz McDyess und Jefferson keinen Spieler dazu bekommen, der Nowitzki verteidigen allein in irgendeiner Form verteidigen kann.

Im letzten Jahr setzte Pop alles darauf, dass Dirk nur ohne Position an den Ball kommt. Das gelang, Nowitzki legte nur 19ppg, 8.5reb und 2.2ast auf. Und dennoch war er mit cleverem und zurückhaltendem Spiel einer der X-Faktoren der Serie.

Backcourt Mavericks vs. Backcourt Spurs

Letztes Jahr war es dann Howard + Knöchel, die den Unterschied aus machten. Er verstand die Räume zu nutzen und warf knapp 50% über die Serie gesehen. Butler kann von der Anlage her mindestens dasselbe liefern. Dazu gibt er dem Team durch sein deutlich besseres Passspiel noch mehr Möglichkeiten zu nutzen.

Doch im letzte Jahr Fehlte den Spurs Manu Ginobili und das merkte man. Nur mit Parker und Duncan war die offensive zu ausrechenbar. Manu zeigte gegen Ende der Saison, dass er genau dieses fehlende Puzzleteil sein kann, um das Gerüst der Spurs wieder Titelfähig zu machen.

Er kann neben Parker zum Korb gehen, hat einen sicheren Wurf von außen um Doppelteams gegen Duncan zu bestrafen und ist vor allem in der Crunch-Time für Entscheidende Aktionen gut.

Ebenfalls für die Spurs wieder dabei, Tony Parker. Wenn Parker fit wäre, würde es ein ähnliches Bild wie im letzten Jahr geben. Man könnte ihn nicht verteidigen, aber die Frage ist eben wie fit Parker ist. Sein Backup, oder Starter auf der 2 George Hill hat während Parkers Abwesenheit ähnliche Stats aufgelegt und bewiesen das er zusätzlich über einen soliden Distanzwurf verfügt. Das Pick&Roll von Parker/Manu/Hill und Duncan bleibt aber immer noch die größte Waffe des Backcourts der Spurs.

Dallas hat aber in diesem Jahr mit Marion, Butler und Stevenson drei wing-defender im Team die alle samt zum besseren gehören, was die NBA zu bieten hat. Auch Kidd hat gezeigt das er größere und schwerere Spieler effektiv Verteidigen kann, wenn es die restlichen Matchups verlangen.

Negativfaktor auf bei den Maves kann Terry werden. Er hat immer noch das Standing im Team um den Ball immer wieder fordern zu können und seine Shooting Slump Nächte durchzuboxen. Der April war sein schwächster Monat, einer ohnehin unspektakulären Saison – auch wenn die Stats was anderes vermuten lassen könnten. Wenn Terry kalt ist und dennoch das heil in der Offensive sucht, könnte er den Mavericks ein wichtiges Spiel kosten.

Duncan vs. Dampwood (Dampier und Haywood)

Duncan ist noch ein Jahr älter, hat nur noch 31 Minuten Spielzeit in der regulären Saison gesehen, ist aber dennoch das Herzstück der Offensive der Spurs. Seine Zahlen sind nicht mehr so beeindruckend wie in seinen MVP Saison, aber 5 Fuß um den Korb herum dominiert er an guten Tagen noch heute wie kein zweiter.

Die Mavericks haben jetzt das erste Mal in ihrer Geschichte zwei Center, die Duncan 1on1 Verteidigen können. Läuft Timmy jedoch heißt, wird Carlisle ihn doppeln müssen. Dann wird es interessant zu sehen sein, ob Manu seine Freiräume nutzen kann.

Es gibt einfach zu viele Faktoren die man auf beiden Seiten nicht abschätzen kann. Der Popovich over Carlisle Faktor trägt sein übriges dazu bei, dass nicht absehen kann wer hier die Favoritenrolle hat.

Der Verstand sagt Dallas, das Bauchgefühl sagt San Antoni, man wird sehen! Und wenns am Ende wirklich eng werden sollte, kommt halt Manu wieder und gibt Dirk das „and one“

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Playoff Preview – Western Conference Runde 1, Phoenix vs. Portland

April 17, 2010

(3) Phoenix – (6) Portland

Tipp: Phoenix in 5.

Das Team der letzten 4 Wochen, die Phoenix Suns treffen auf das „Porzellan-Team“ aus Portland.

Die Verletzungsgeschichte der Trailblazers ist schon ein Kapitel für sich. Greg Oden Saison aus Anfang Dezember, Joel Przybilla Ende Dezember und jetzt zum Schluss auch noch Brandon Roy mit Meniskusverletzung draußen.

Als wäre das Verletzungspech nicht schon groß genug, hat man ein weiteres Problem auf der Bank sitzen, Coach McMillan. Dieser schafft es im Prinzip seit zwei Jahren Spieler wie Rudy Fernandez und Jerryd Bayless ihrer Stärken zu berauben. Auch ein Andre Miller wäre unter einem anderen Coach in dieser talentierten Mannschaft zu mehr Fähig und würde seine Mitspieler auf ein anderes Niveau heben.

Auf der andern Seite steht die Mannschaft der Stunde, die Phoenix Suns die mit dem stärksten Saisonfinish aller NBA Teams schwer auszurechnen sind. Vor allem der langsam in die Saison gestartete Stoudemire, Amar’e, hat in den letzten Wochen gezeigt wozu so ein Vertragsjahr doch alles motivieren kann.

Nur für die Ästheten sei noch mal der Dunk von Stoudemire – über/auf/in/durch – Anthony Tolliver vor wenigen Wochen gezeigt.

Stoudemire dürfte im Jahrhundert Free-Agent-Sommer 2010 einen Maximal Vertrag sicher sein.

Die Suns sind also wieder mit ihrem alten seven-seconds-or-less Prinzip unterwegs und versuchen Erneut damit in die Finals vorzudringen.

Steve Nash ist mit seinen 36 Jahren immer noch der beste Pointguard für dieses System, dass hat er nach zwei Jahren in denen seine Stats langsam zurück gingen in diesem Jahr bewiesen. Als Belohnung gab es den vierten Assist-Titel in den letzten 6 Jahren und man kann es eigentlich nicht oft genug erwähnen, die Vierte Saison in den letzten 5 Jahren mit Feldwurfquoten 50FG%  / 42-3P% / 94-FT%. Das Gelang überhaupt nur fünf weiteren Spielern in der Geschichte der Liga (2xLarry Bird, Mark Price, Reggie Miller, Dirk Nowitzki, and José Calderón).

Das er in der Verteidigung, wenn man bei ihm davon überhaupt sprechen kann, gegen den kompakten Andre Miller keine Schnitte haben wird sei deshalb vernachlässigt. Coach M. wird schon zu verhindern wissen, dass seine Blazers ins laufen geraten!

Bei den Matchups ist vor allem das Duell zwischen Stoudemire und LaMarucs Aldridge entscheidend. Aldridge wird Stoudemire allein nicht halten könne, hat aber in Marcus Camby den besten Weakside Center der Liga neben sich. Camby wird der entscheidende Faktor unter den Brettern sein.

Gelingt es Camby großen Impact zu erzielen, den fantastischen Fans in Portland den Schützen auf Seiten der Suns weiche Knie zu „brüllen“ und einem der Rollenspieler um Rudy, Batum oder Bayless ein „Career-Game“ zu Hause abzuliefern gewinnt Portland eines der beiden Heimspiele.

Passiert das nicht, werden die Suns „durchfegen“ und die alten Knochen von Nash und Hill bekommen ein paar Tage Pause mehr.

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Playoff Preview – Western Conference Runde 1, Denver vs. Utah

April 17, 2010

(4) Denver– (5) Utah

Tipp: Denver in 7.

Die engste Serie in Runde eins im Westen. Die Nuggets straucheln seit dem bekannt ist das George Karl erneut an Krebs erkrankt ist. Nach heutigem Stand wird er in der Ersten Runde nicht auf der Bank der Nuggets sitzen – Adrian Dantley wird ihn nicht ersetzen können.

Bei Utah gibt es auch einige Fragezeichen, seit heute Nacht ist aus einem jedoch ein dickes Ausrufezeichen geworden.

Forward Andrej Kirilenko wird den Jazz in Runde eins fehlen.

Ein herber Verlust für die Jungs aus dem Mormonenstaat, Kirilenko wäre physisch in der Lage gewesen Melo Paroli zu bieten – ohne AK sieht das ganze jetzt deutlich schlechter aus. Auch Boozer war in den letzten Spielen der regulären Saison verletzt, bleibt abzuwarten ob er wirklich fit ist. Milsap hat schon oft genug gezeigt das er ihn ersetzen kann, ohne ihn sieht die Bank aber vor allem was das Offensivpotential angeht sehr dünn aus.

Auf Seiten der Jazz hängt also offensiv sehr viel an Deron Williams, der es mit Mrs. Big Shot Chauncey Billups zu tun bekommen wird. Billups konnte letztes Jahr Chris Paul überraschend gut in Schach halten. Billups ist selbst dann in der Lage, wenn er defensiv überfordert sein sollte, dem Gegner mit seiner offensive in den Playoffs Probleme zu bereiten. Freiwurfquoten von ca. 90% und die Fähigkeit auch häufig genug das Foul zu ziehen, sind in den Playoffs ein entscheidener Fatkor. Vorallem das Pointguard Duell wird also einer der Leckerbiss in der erste Runde der Playoffs sein, wird dürfen gespannt sein welcher der beiden Protagonisten die Fäden besser zieht.

In einem Duell auf Augenhöhe entscheidet nicht selten der Heimvorteil, der liegt bei den Nuggets und deshalb werden sie in die Nächste Runde einziehen.

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NBA Playoffs – Preview Western Conference Runde 1

April 17, 2010

Nach einiger Zeit in der hier wenig bis nichts zu lesen war, möchte ich im Zuge der Playoffs wieder mal etwas verfassen.

Heute Nacht beginnen die Playoffs in der NBA und was liegt da näher als mit einem kleinen Preview zu den jeweiligen Playoffbegegnungen zu starten.

Runde 1 Western Conference

(1) LAL – (8) OKC

Tipp: Die Lakers in 6.

Oklahoma hat das Potential eines der beiden Spiele in L.A. zu stehlen. Auf dem Papier sehe Ich gute Chancen für die Thunder, ungeachtet der eigenen schwächen im letzten Saisondrittel, den Lakers einige schwere Aufgaben zu stellen. Die Lakers sind der Champion und sie haben Gasol und (1/2)Kobe – deshalb werden sie die Serie am Ende gegen die jungen Thunder gewinnen.

Die Matchups:

Wie verteidigt man in L.A. Westbrook effektiv?

Ich sehe das Missmatch weniger dramatisch als gegen Houston(Aron Brooks) in Runde zwei der letzten Saison. Denn Westbrook hat im Gegensatz zu Brooks keinen Wurf von außen und Fisher ist abgezockt genug um sich nicht vollends abkochen zu lassen. Westbrook wird eine gute Serie spielen aber er wird der X-Faktor sein.

Interessant wird vor allem Kobe sein – der seit Anfang April unter einer Fingerverletzung zu leiden hatte. Insgesamt hat er diese Saison mit mehreren Blessuren zu kämpfen gehabt – bleibt also festzuhalten, der Zahn der Zeit nagt auch am Modellathleten Bryant. Dazu kommt das Thabo Sefolosha meines Erachtens der Beste wing-defender der Liga, in diesem Jahr schon zwei mal unter beweis gestellt hat das er Kobe deutlich limitieren kann.

Den X-Faktor stellt für mich Pau Gasol da. Der Frontcourt der Thunder ist dünn besetzt und wenn Bynum ordentlich zurück kommt hat Gasol noch mehr Freiheiten weil Green ihn verteidigen wird.

Der frühere Beste Verteidiger – Ron Artest wird es mit dem jüngsten Scoring Champion aller Zeiten – Kevin Durant zu tun haben. Auch wenn Artest im Team der Lakers etwas unterm Radar fliegt, so wird er Durant nicht halten können. Dieser wurde zum Spieler des Monats gewählt. Interessant, Derrick Rose wurde im Osten Spieler des Monats – deutet sich da eine Wachablösung der altverdienten Stars an?

Wie dem auch sei, in diesem Duell wird es keine Wachablösung geben, der Champion kommt weiter.

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NBA Saisonstart ’09-’10, welche neuen Gesichter gibt es?

Oktober 31, 2009

Vergangenen Dienstag hat sie begonnen, die NBA Saison 2009-2010. Neue Gesichter die man sich merken sollte, gibt es auf den ersten Blick nicht viele. Die diesjährige Draft genießt keinen allzuguten Ruf in der Medienlandschaft und bei den Fans.
Allerdings bringt sie einen Spieler hervor der instant zu denen gehört, die man sich schon allein wegen ihrer Athletik und körperlichen Präsenz merkt.

Blake Griffin ist sein Name und in der abgelaufenen College-Saison ging er für die Oklahoma Sooners auf Punktejagt. Der Nummer 1 Pick der Draft wird in den kommenden Jahren für die Los Angeles Clippers auf das Parkett gehen. Die Power Forwards in der ersten Dekade des neuen Jahrtausend aller Dirk Nowitzki, Tim Duncan oder Rasheed Wallace brillierten durch neues, vorher nie dagewesens Mid-Range Game. Sie waren nicht mehr die reinen Low-Post Spieler die Rebounds einsammeln sollten, sondern sollten das Spielfeld in die Breite ziehen können und Gefährlichkeit von jenseits der Dreipunktlinie austrahlen.

Blake Griffin

Blake Griffin ist der erste Power Forward einer vermeintlich neuen Generation von Spielern auf seiner Position. Kraft, Athletik und unbändiger Zug zum Korb sind die neuen Attribute für diese Position. Vergleichbare Spieler die in den letzten Jahren sind etwa Lebron James und Kevin Durant.
Beide sind ähnlich hoch gewachsen wie Griffin, haben die gleichen athletischen Veranlagungen und sind im Drive zum Korb nur durch ein Foul zu stoppen.

Unbestritten haben sowohl James als auch Durant ein breiter angelegtes Spiel. Sie waren in erster Linie erstmal Shooter, oder dazu verdammt, mit Sprungwürfen zu punkten. Sie haben ihr Spiel im laufe ihrer Ligazugehörigkeit in  Richtung Korbanlage entwickelt und leben nunmehr vorallem von ihrem Drive zum Korb. Blake Griffin kommt genau dort her wo diese beiden Spieler exemplarisch für ihre Spielergeneration hinwollten. Es liegt nun an Griffin ob er sich mit seinen Veranlagungen die er hat zufrieden gibt, oder ob er versucht sein Spiel im laufe der Jahre außerhalb des Posts anzusiedeln.
Ausgeschlossen ist es jedenfalls nicht, dass er in einigen Jahren ähnliche Dominanz ausstrahlen kann wie seine Forward Kollegen James und Durant.

Ansonst ist vorallem ein Gesicht nicht in die NBA gekommen. Ricky Rubio, gehandelt als Nummer 1 Pick wurde er letztendlich „nur“ an Nummer 5 gedraftet von den Minnesota Timberwolves. Als hätten diese gewusst was da kommt (oder eben nicht) haben sie gleich noch 3 weitere Point Guards gedraftet.
Rubio wird vorerst für mindestens 2 Jahre beim FC Barcelona in Europa spielen. Ob er überhaupt für die Timberwolves im kalten Minnesota auflaufen wird, darf bezweifelt werden. Er selbst hat zumindest nach der Draft einigen Freunden und Journalisten gegenüber durchblicken lassen das er dazu keinen Bock hat.
Ob man ihm diese Unart und Aufmüpfigkeit übel nimmt, muss man selbst entscheiden. Seinem Spiel werden zwei weitere Jahre Europa nicht schaden. Gerade 19 Jahre alt, kann er beim Topclub in Barcelona Spielzeit sammeln und mit etwas Glück in den Final Four der Euro-League zumindest auf der europäischen Bühne groß aufspielen.

Ansonsten gibts einige Spieler mit Potential. Brandon Jennings, Ty Lawson, DeJuan Blair und Tyreke Evens sind alles Namen die man über kurz oder lang in der Tageszusammenfassung auf NBA.com mal hören wird.
Letzterer Tyreke Evens wird in Sacramento bei den Kings an den Start gehen. Die Kings als eines der Teams die wie kein anderes gebeutelt sind durch die Finanzkrise haben sich auch die Dienste eines Spielers geangelt der Basketball Fans in Europa zumindest ein kleiner Begriff sein sollte.

Omri Casspi der erste israelische Basketballspieler in der NBA. Omri Casspi

Durch die dünne Finanzdecke ist auch das Personal in Sac-Town alles andere als prall. Deshalb kann man hoffen das Casspi einiges an Spielzeit bekommt.

Das er vorallem durch Scoring in der Euroleague glänzen könnte macht den Start in der NBA sicher einfacher als für Defensive Spezialisten.

In seinem ersten Pre-Season Spiel brachte er es auf stattliche 15 Punkte und auch in den ersten Spielen der Kings bekam er etwas Einsatzzeit.

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Dekaden-MVP der NBA? Bryant, Duncan, Garnett? Dirk Nowitzki!

Juli 28, 2009

Sommerpause in der NBA, dass heißt meist langeweile für den hiesigen Basketball Fan. Nicht mal der Strohhalm Bundesliga ist noch greifbar, die Basketball Welt steht still.

Doch in diesem Jahr bietet zumindest die Wechselbörse der NBA einiges an Spannung. Denn in diesem Sommer werden die Weichen gestellt für den großen Free-Agend Markt 2010.  Dann im Sommer 2010 hat man Klarheit darüber wohin es den „Auserwählten“ verschlägt  und ob er seinen premium Adjudanten in Chris Bosh bekommt oder nicht.

Doch wir sind im Jahr 2009 und das heißt, wir können diesen Sommer, auf zehn Jahre Basketball im neuen Jahrtausend zurück blicken. Dabei denkt man an die drei Meistertitel der L.A. Lakers Anfang der Dekade zurück, an  drei Meistertitel der Spurs, angeführt von ihrem „Big Fundamental“ Tim Duncan und in diesem Jahr an den vom Ehrgeiz zerfressenen Kobe Bryant der seinen ersten Meistertitel ohne Shaquille O’Neal feiern konnte.

In 10 Jahre Basektball im neuen Jahrtausend sah man den bisher dominantesten Center aller Zeiten in Shaquille O’Neal. Aus seinem Schatten entsprungen, einer der versiertesten Guards den die Basketball Welt je gesehen hat, Kobe Bryant. Gleichzeitig brachte das neue Jahrtausend auch die „‘Neuinterpretation“ der Power Forward Position mit sich. Eng verbunden damit sind die Namen Kevin Garnett, Tim Duncan und Dirk Nowitzki. Vorallem Nowitzki steht dabei für eine neue Generation von Forwards. Alle samt sind, nahezu, „seven-footer“, also Spieler die um 2.13m groß sind: Doch diese neue Generation Forwards verfügt nicht nur über größ, um unter den Brettern zu dominieren. Sie haben außerdem hervorragende Pass- und Schussqualitäten und bewegen sich teilweise mit der Leichtigkeit eines Guards durch die gegnerische Verteidigung.

Bei all den herausragenden Spielern, auf all ihren unterschiedlichen Positionen, die in der ersten Dekade im neuen Jahrtausend im Gedächtnis bleiben stellt sich natürlich die Frage: Wer war der größte? Wer war der beste Spieler in diesem Zeitraum? Diese Frage beschäftigt in diesem Sommer Fans und Experten.

Basketball References, die Bibel für jeden Basketball Fan, hat sich dieser Frage auch angenommen und versucht aufzuschlüsseln wer die besten Spieler, auf den jeweiligen Positionen waren.

Grund zur Freude für jeden Dirk Nowitzki Anhänger, denn der Würzburger bekommt anhand des Ratings die besten Werte aller Spieler die in diese Dekade aktiv waren.

Errechnet wird dieses Rating aus „offensiv win shares“ , sowie „defensiv win shares“. Win shares ist ein Wert der einen Anhaltspunkt dafür gibt, wie groß der Anteil eines einzelnen Spielers am Teamerfolg ist. Die sich ergebene Zahl kann dabei als Maß dafür interpretiert werden, wie viele Siege ein Spieler generierte. Offensive win shares sind dementsprechend Siege die in der offensive erreicht wurden, defensive win shares entsprechende Siege durch defensivaktionen. Als weiterer Faktor wird der Wert der Besten Saison mit 1.0 Multipliziert, der Wert der zweit besten Saison mit 0.9 usw…

Nowitzki’s bester Wert in den letzten zehn Jahren war dabei 17.2 in der Saison 2005-2006. In diesem Jahr konnte Dallas am Ende der regular season eine Bilanz von 60-22 aufweisen. Das heißt knapp 29% der Siege in der Saison 2005-2006, waren auf eine direkte Aktion von Dirk Nowitzki zurück zu führen. Als kleines Rechenspielchen, Dallas hatte in diesem Jahr 93,366 Millionen Dollar an Gehältern gezahlt. Wenn man diese 29% Siege, die durch Nowitzki erzielt wurden zu den Gehältern ins Verhältnis setzt, hätte Nowitzki 28,5 Millionen US Dollar verdienen müssen. Am Ende waren es 13,8 Millionen in diesem Jahr. Kein Hungerlohn, aber man kann wohl davon sprechen das er unterbezahlt war ;) .

In den Playoffs hatte Dallas dann 23 Spiele absolvieren müssen. Von diesen gewannen sie am Ende 14, bei 9 Niederlagen. Nowitzki hatte am Ende der Playoffs 5.4 win shares auf dem Konto. Das heißt knapp 39% der Siege in den Playoffs, die Dallas erringen konnte, waren auf eine direkte Aktion von Nowitzki zurück zuführen. Beeindruckende Werte!

Ob das alles zu der Aussage Berechtigt, dass Nowitzki der Beste Basketballer der Dekade ist, muss jeder selbst entscheiden. Vom Standpunkt der Statistik her, spricht zumindest einiges dafür!

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